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Vom Wiederaufbau zur Klimaresilienz
Louise Reader
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In das Open-Access-Buch Die Flutkatastrophe 2021 – Vom Wiederaufbau zur Klimaresilienz gehen Ergebnisse und Erfahrungen aus dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Verbundprojekt KAHR (KlimaAnpassung, Hochwasser und Resilienz) ein. Insgesamt waren 13 Verbundpartner aus Forschung und Praxis sowie zahlreichen verschiedenen Disziplinen an den wissenschaftlichen Arbeiten beteiligt. Das Buch behandelt die weitreichenden Auswirkungen der Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 in Deutschland, insbesondere in den Regionen Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Es beleuchtet die physischen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen des Ereignisses, das zu massiven Schäden an Infrastruktur, Wohngebäuden und kritischen Infrastrukturen führte. Die Autorinnen und Autoren analysieren die Herausforderungen im Rahmen des (Wieder-)Aufbaus und betonen die Notwendigkeit eines integrierten Hochwasserrisikomanagements, das technische, natürliche und soziale Aspekte berücksichtigt.
Ein zentrales Anliegen des Buches ist es, aus den Erfahrungen der Katastrophe zu lernen und resilientere Strukturen für zukünftige Hochwasserereignisse zu schaffen. Dazu werden verschiedene Maßnahmen zur Verbesserung der einzugsgebietsweiten natürlichen und technischen Retention sowie Infrastrukturanpassung, privater Vorsorge und Anpassungen in der Raumplanung vorgestellt.
Darüber hinaus wird die Rolle der Wissenschaft hervorgehoben, um evidenzbasierte Entscheidungen zu treffen und den Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis zu fördern. Besondere Aufmerksamkeit gilt auch den sozialen Aspekten des Wiederaufbaus in benachteiligten Quartieren, wo die Vulnerabilität der Bevölkerung durch soziale Ungleichheiten verstärkt wird.
Das Buch bietet konkrete Empfehlungen für politische Entscheidungsträger:innen, Planer:innen und Praktiker:innen im Bereich des Hochwassermanagements sowie für betroffene Bürger:innen. Es schließt mit einem Ausblick auf zukünftige Herausforderungen im Kontext des Klimawandels und plädiert für eine stärkere Integration von Risikokommunikation in alle Phasen des Hochwassermanagements – von der Vorsorge über die Bewältigung bis hin zur Nachsorge.
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Prof. Dr.-Ing. Jörn Birkmann leitet seit 2014 das Institut für Raumordnung und Entwicklungsplanung an der Universität Stuttgart. In seiner Forschung befasst er sich mit Fragen der Klimaanpassung, der Resilienz gegenüber Extremereignissen sowie Ansätzen einer auf Nachhaltigkeit zielenden Raumentwicklung. Birkmann war als Leitautor an der Erstellung der letzten Berichte des Weltklimarates (IPCC) beteiligt. Er berät zudem die Bundesregierung sowie die von der Flutkatastrophe betroffenen Regionen in Rheinland-Pfalz und NRW.
Dr.-Ing. Elena-Maria Klopries ist seit 2018 leitende wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl und Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft der RWTH Aachen University. Sie leitet die Forschungsgruppe „Energie und Umwelt“ und befasst sich in ihrer Forschung mit Fragen der ökologischen Durchgängigkeit von Gewässern, den Anpassungsmöglichkeiten an den Klimawandel mittels nature-based solutions sowie dem Hochwasserrisikomanagement und dem Hochwasserschutz.
Prof. Dr.-Ing. Holger Schüttrumpf leitet seit 2007 das Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft der RWTH Aachen University. Schwerpunkte seiner Forschungstätigkeit sind Hochwasserschutz, Hochwasserrisikomanagement, Küsteningenieurwesen und Gewässerdynamik. Nach dem Hochwasser 20021 in der Eifel hat er sich intensiv in die wissenschaftliche Begleitung der Wiederaufbauprozesse in den betroffenen Bundesländern sowie in die Analyse des Ereignisses selber eingebracht.
Alessa Trüdinger ist seit 2022 akademische Mitarbeiterin und Doktorandin am Institut für Raumordnung und Entwicklungsplanung an der Universität Stuttgart. Dort begleitet sie im Rahmen des KAHR-Projektes intensiv den Wiederaufbauprozess in den von der Flutkatastrophe betroffenen Regionen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Seit Oktober 2024 ist sie außerdem stellvertretende Institutsleitung des Instituts für Raumordnung und Entwicklungsplanung.
Dr.-Ing. Stefanie Wolf ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl und Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft der RWTH Aachen University. Sie leitet seit 2023 die Nachwuchsforschungsgruppe „Interaktion Mensch -Gewässer“ und forscht zum menschlichen Einfluss auf die morphologische Fließgewässerentwicklung, zu einer einzugsgebietsweiten Hochwasservorsorge und zur regionalen Interaktion von Wasser und Bauen im Kontext von klimawandelbedingten Herausforderungen.
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