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Die Ästhetik Nicolai Hartmanns
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In seiner posthum erschienen Ästhetik (1953) entfaltet Nicolai Hartmann in kritischem Anschluss an Hegel eine umfassende Theorie des Schönen und der Kunst, die eng mit den Ansätzen seiner kritischen Ontologie, der Erkenntnistheorie und der Theorie der Werte verbunden ist. Seit Jahrhundertmitte haben Positionen und Einwände aus Sprachphilosophie, Kritischer Theorie und postmoderner Philosophie Theorien der Kunst mit ontologischem Anspruch unattraktiv erscheinen lassen. Jedoch haben seit dem späten 20. Jahrhundert insbesondere in der analytisch geprägten Philosophie verwandte Konzepte, in denen ästhetische, ontologische und erkenntnistheoretische Perspektiven in ein Bild treten, neuen Raum gewonnen. Im Rahmen des Sammelbandes wird die Fruchtbarkeit und Belastbarkeit der Hartmann‘schen Ästhetik nicht nur in Bezug auf historische Positionen, sondern auch vor dem Hintergrund aktueller philosophischer Theorien und moderner Kunstverständnisse neu befragt.
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Thomas Kessel lehrte an der Universität Wuppertal und war 2016-2019 Mitarbeiter im DFG-Projekt Nicolai Hartmann – die Cirkelprotokolle. Er arbeitete als freier Dozent an der Heinrich Heine Universität Düsseldorf, als Dozent für Fremdsprache für Mediziner und ist derzeit verantwortlich für die sprachliche Kompetenz in pädagogischen Ausbildungsberufen.
Friedrich Hausen war von 2016-2020 er an der Technischen Universität Dresden Mitarbeiter im „DFG-Projekt Nicolai Hartmann – Die Cirkelprotokolle“. Er arbeitet als Philosoph, Autor und freier Dozent in Dresden.
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